Wasserwirtschaft 09 - 2017


Überwachung bestehender Staudämme – Kriterien für die Notwendigkeit einer Sickerwassermessung
Andreas Bauer, Prof. (em.) Dr.-Ing. Theodor Strobl
Die Bauwerksüberwachung ist ein unerlässlicher Bestandteil des Betriebs von Staudämmen, um die Sicherheit für Bauwerk und Unterlieger dauerhaft zu gewährleisten. Von großer Bedeutung ist dabei die Messung von Sickerwasser, durch die der Betreiber in der Lage ist, Veränderungen im Bauwerk schnell, umfassend und zuverlässig zu erkennen.
Automatisierte Sturzflutwarnung mit dem Internet der Dinge
Dipl. El.-Ing. FH Daniel Hofer
Das Internet der Dinge beginnt mit einem Sensor. Denn nur mit einem Sensor können Dinge Zustände erfassen und Aktionen ausführen. Diese beiden Tätigkeiten sowie die Verbindung zum Netz machen diese Gegenstände ohne menschliche Hilfe „intelligent“. So können automatisierte Sturzflutwarnungen oder Veränderungen von Lastverteilungen an Bauwerken in Sekundenschnelle übertragen werden.
Vertiefte Überprüfungen an den Stauanlagen der Vattenfall Wasserkraft GmbH in Thüringen – ein Praxisbericht aus Sicht des Talsperrenbetreibers
Dipl.-Ing. Detlef Hogh
In den letzten 3 Jahren wurden die 10 Stauanlagen der Vattenfall Wasserkraft GmbH in Thüringen einer speziellen Form der Fremdüberwachung, einer Vertieften Überprüfung, unterzogen. Mit dem vorliegenden Beitrag gibt der Verfasser seine Erfahrungen zur Durchführung und Berichterstellung der Vertieften Überprüfungen wieder. Es werden die Schwerpunkte, die Methodik, die Beteiligten und die Abläufe beschrieben, um anderen Talsperrenbetreibern – vom Harz bis in den Schwarzwald – eine Orientierung und Anregung zu geben.
Ökologische Maßnahmen an Kleinwasserkraftanlagen
Dr.-Ing. Peter Oberle, Dipl.-Ing. Thomas Grafmüller
Regen Anklang fand am 21. Juni 2017 eine WBW-Fachexkursion zu mehreren Wasserkraftanlagen an der Enz sowie am Oberen Neckar, welche vom Wasserwirtschaftsverband Baden-Württemberg (WBW) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wasser und Gewässerentwicklung (IWG) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) organisiert wurde.
Bessere Talsperren für eine bessere Welt
Prof. Dr.-Ing. habil. Reinhard Pohl
Unter diesem Leitgedanken (Better Dams for a better World) trafen sich die Talsperrenfachleute aus aller Welt, die sich in der internationalen Kommission für Große Talsperren (International Commission on Large Dams, ICOLD)zusammengeschlossen haben, Anfang Juli in Prag zum Erfahrungsaustausch über aktuelle Entwicklungen und Projekte.
Hochwasserschutz in Posen (Poznań): Geschichte und heutige Anforderungen
Dr.-Ing. habil. Tomasz Tymiński, Dr.-Ing. Ireneusz Laks, Dr. Paweł Zawadzki, Dr.-Ing. habil. Tomasz Kałuża
Ein Fluss kann über den Reichtum und die Bedrohung für eine Stadt entscheiden. Im 19. Jh. war Posen (Poznań) ein wichtiger Binnenhafen des Flusses Warthe (Warta). Leider hat eine sehr scharfe Flussschleife (Chwaliszewo-Kurve) die weitere Entwicklung des Binnenschiffsverkehrs in Posen deutlich begrenzt. Die Chwaliszewo-Kurve hat auch große Bedeutung für die Hochwassergefahr in Posen.
Value Management in der Wasser- und Abwasserwirtschaft
Dipl.-Ing. Imran Sevis
Das Value Management steht für einen pragmatischen Ansatz, mit dem komplexe Projekte systematisch untersucht und für das Gesamtunternehmen der beste Kompromiss aus ganzheitlicher Sicht erarbeitet werden kann.
Asphaltbetondichtungen – Materialeigenschaften und Optimierungspotenziale
Dr. Freddy Florez, Dr. Mathias Smesnik, Dr. Burkhard Rüdisser
Durch die weltweite Anwendung des Asphaltwasserbaus für die Erstellung von wirksamen Abdichtungen bei Staudämmen, Speicherbecken und Kanalabdichtungen liegen sehr breite und gute Erfahrungswerte der letzten Dekaden vor.
Der Oderteich – Untersuchung und Instandsetzung einer 300 Jahre alten Talsperre
Dipl.-Ing. Justus Teicke, M.A. Katharina Malek, Dipl.-Ing. Christian Bellak
Am Oderteich, einer der ältesten Talsperren Deutschlands, wurde ein erheblicher Schaden an der Grundablasskonstruktion festgestellt.
Analyse von Studien zu möglichen Fischschäden an Wasserkraftschnecken
Jochen Ulrich, Dipl.-Ing. Rolf Hezel, M.Sc. Tobias Wagner
In Studien zur Fischfreundlichkeit von Wasserkraftschnecken (WKS) wird über Fischschäden berichtet. Bei der Zusammenfassung und Analyse der Studien durch Wagner et al. ist aufgefallen, dass einige Studien erhebliche methodische Mängel aufweisen.
Wie sich Kommunen vor urbanen Sturzfluten schützen können
Dipl.-Ing. Thomas Brendt
Infolge des Klimawandels kommt es immer häufiger zu plötzlichen Starkregen. Nicht selten sind Überflutungen die Folge mit verheerenden Auswirkungen. Um sich zu schützen, sind Städte und Gemeinden in der Pflicht, Starkrisiko-Management zu betreiben.
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