Putting Risk Management to the Test or Why it is Ineffectual to Separate Risk Assessment from Risk Management: The Story of Maximum Levels for Aflatoxins

This article reviews the policy process of setting maximum levels for aflatoxins by the European Union and the Codex Alimentarius Commission. The differences between the two regulatory organizations and the difficulties entailed in the alignment of the two standards are illustrative of the problems inherent in risk analysis in the food sector. This case is also instructive with respect to the way in which scientific evidence is used when deciding on appropriate food safety standards.

Aflatoxins are proven carcinogenic substances produced by mould under conditions of heat and humidity and can therefore be found in several types of food, but especially in dried fruit, nuts, cereals and rice. Accordingly, a key issue for food safety regulators is to define appropriate maximum levels of contamination for different foodstuffs. The present article reviews the policy process of setting maximum levels for aflatoxins within the European Union as well as the Codex Alimentarius Commission (hereafter ‘Codex Alimentarius’) as illustrating different approaches to risk management. What is particularly interesting about this case is that, even though the risk assessments commissioned by the two regulatory bodies reached similar conclusions about the effect of different maximum levels on public health, the EU did not completely align its food standards to those of Codex Alimentarius. The question we endeavour to answer in this article is why this should have happened.



Copyright: © Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Source: Issue 02/2010 (Juni 2010)
Pages: 13
Price: € 41,65
Autor: Liana Giorgi
Annuradha Tandon

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