Sulphate Removal from Ground Water – a Case Study

With ratification of the new German drinking water directive, the maximum allowable sulphate concentration is raised from 240 to 250 mg/L. However, exceedances due to geogenic conditions up to 500 mg/L sulphate are no longer permitted. Water supply utilities affected by this change now have to consider suitable treatment technologies for the given conditions. In a case study, a semi industrial pilot plant was operated with different low pressure reverse osmosis and nanofi ltration membranes to identify conditions for a stable operation and the required antiscalant dosage to achieve this. Long term operation was possible with both membrane types at a yield of 80 % with 1.2 g/m³ of polycarboxylic acid continuously dosed as antiscalant. In order to elucidate the possibilities for concentrate discharge several treatment processes have been investigated.

In order to comply with the revised German Drinking Water Directive (GDWD) [1], concerning the limitation for the sulphate concentration, some water suppliers have to fi nd solutions to fulfi l this requirement. However, only a small number of waterworks is aff ected by this stronger regulation. There are several techniques to remove sulphate during drinking water treatment. For desalination and softening ion exchange and membrane processes are mainly used. However, in the present case a ground water with very high sulphate concentration and hardness has to be treated. In order to overcome the lack of experience with the treatment of such type of waters, a pilot study was carried out. A semi industrial pilot plant was operated with different types of membranes for low pressure reverse osmosis (LPRO) and nanofi ltration (NF). Operational conditions (yield and antiscalant dosage) were optimized under the requirement of minimized demand for chemicals and stable permeability. Within this study, the discharge of concentrate was an important point. To minimize the salt content of the concentrate before discharge into a river, diff erent treatment processes have been further investigated.



Copyright: © DIV Deutscher Industrieverlag GmbH
Source: GWF international 2011 (September 2011)
Pages: 6
Price: € 6,00
Autor: Dr.-Ing. Pia Lipp
T. Gronki
Dr.-Ing. Günther Baldauf
J. Lueke
A. Lanfervoss

Send Article Add to shopping cart Comment article


These articles might be interesting:

Steigende Huminstoffeinträge in Trinkwassertalsperren – Belastung aus naturbelassenen Standorten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2010)
Steigende Huminstoffeinträge in Trinkwassertalsperren führen zunehmend zu Schwierigkeiten bei der Trinkwasseraufbereitung im Wasserwerk. Der Beitrag erläutert am Beispiel der sächsischen Trinkwassertalsperre Carlsfeld die Problematik, nennt potenzielle Ursachen und stellt Maßnahmen des Talsperrenbetreibers zur Verringerung der Einträge vor.

Schwermetallmigration aus Bauteilen der Trinkwassererwärmung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2010)
Metallene Bauteile der Trinkwasser-Installation können die Konzentration des Trinkwassers an Kupfer, Nickel und Blei erhöhen. Diese Schwermetallmigration wurde in einem Forschungsvorhaben unter Labor- und Praxisbedingungen für kaltes und erwärmtes Trinkwasser untersucht.

Das Vorkommen von Pflanzenschutzmitteln und ihren Metaboliten – nationale Bewertung und Lösungsansätze im Vollzug und auf freiwilliger Basis
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2010)
Aus Sicht des DVGW ist der Gewässerschutz eine wesentliche Voraussetzung für eine hohe Versorgungssicherheit in der Trinkwasserversorgung. Je geringer die genutzten Gewässer belastet sind, desto sicherer ist der Betrieb der Anlagen zur Gewinnung und Aufbereitung. Ziel muss es sein, die Gewässer so zu schützen, dass aus ihnen allein mit naturnahen oder einfachen Aufbereitungsverfahren Trinkwasser gewonnen werden kann. Solche Verfahren zeichnen sich durch einen möglichst geringen stofflichen und technologischen Aufwand aus.

Das neue Wasserhaushaltsgesetz aus Sicht der Trinkwasserversorgung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2010)
Für eine erste Orientierung über Veränderungen des neuen Bundes- Wasserhaushaltsgesetzes gegenüber dem bisherigen Recht lohnt ein Blick auf das gescheiterte Umweltgesetzbuch. Ferner ist das neue Wasserhaushaltsgesetz einzuordnen in die Kaskade rechtlicher Regelungen auf europäischer Ebene oberhalb und einer Vielzah von – sich nun auch zwangsweise ändernder – Landesgesetzen unterhalb des Normenwerks. Der Beitrag gibt den Inhalt eines Vortrages des Autors vom 6. Oktober 2009 in Potsdam wieder.

Zentraler Einsatz von Silikat-Mischungen als Korrosionsinhibitoren – das neue DVGW-Arbeitsblatt W 215-2
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2010)
Die zentrale Dosierung von Korrosionsinhibitoren zum Trinkwasser ist ein seit vielen Jahren bewährtes Verfahren, um bei korrosionschemisch ungünstigen Verhältnissen eine Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität und metallischer Rohrwerkstoffe zu verhindern. Hierzu werden neben Phosphaten auch Silikat-Mischungen erfolgreich eingesetzt. Das neue DVGW-Arbeitsblatt W 215-2 beschreibt die Silikat-Mischungen, ihre Wirkungsweise und die Grundsätze, die bei der zentralen Dosierung zu beachten sind. Der vorliegende Beitrag gibt außerdem Informationen über neueste Forschungsergebnisse.

Username:

Password:

 Keep me signed in

Forgot your password?