Back to the Future: US-Tuna II and the New Environment-Trade Debate

This article discusses a number of pitfalls of the US-Tuna II Panel Report. This Report is interesting because it offers an occasion to reflect on some provisions of the Technical Barrier to Trade (TBT) Agreement, which may be crucial for the assessment of the legality of environmental labelling regimes. The most troubling part of the Report is the one dealing with the trade-restrictive nature of the measure. The Panel seems to have relied on a test by which if a measure does not reach its objectives perfectly, any other ineffective measures adopted with allegedly the same goals can be judged as a valid less-trade restrictive alternative. In other words, two wrongs seem to make a right in the view of the Panel; a conclusion that, for obvious reasons, will not be greeted with enthusiasm by environmentalists.

The so-called Tuna-Dolphin case is of one the icons of the trade-environment debate of the GATT era. After almost 20 years, Tuna-Dolphin is being disputed anew. The environmental good protected and the fishing practices contested are virtually the same.
 
Dolphins (the good protected) and (yellowfin) tuna were, and still are, swimming together in the eastern tropical Pacific Ocean (ETP). When tuna are caught with purse seine nets in the ETP (contested fishing practice), dolphins get accidentally killed. Back in the early nineties, the main measure disputed before a GATT panel was a US prohibition on imports of tuna from Mexico. The import ban was motivated by the protection of the environment because Mexican vessels were fishing with the controversial purse seine nets technique. The legal focus of the case was naturally Article XX of GATT 1947. As is well-known, the Panel report, while remaining unadopted, condemned the US ban.



Copyright: © Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Source: Issue 02/2012 (Juni 2012)
Pages: 13
Price: € 41,65
Autor: Alessandra Arcuri

Send Article Add to shopping cart Comment article


These articles might be interesting:

Aktuelle Fragen des besonderen Artenschutzes im Immissionsschutzrecht
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2016)
Das in weiten Teilen unionsrechtlich unterlegte besondere Artenschutzrecht durchwirkt auch das Immissionsschutzrecht. Wegen seines Handlungsbezugs, zugleich aber vorsorgenden Schutzansatzes begleitet der besondere Artenschutz den Anlagenbetreiber vom Genehmigungsverfahren bis in den alltäglichen Betrieb. Längst sind hier noch nicht alle Fragen beantwortet. Insbesondere die jüngere Rechtsprechung hat jedoch dazu beigetragen, dass hinsichtlich dieser schwierigen Rechtsmaterie inzwischen ein Mindestmaß an Rechtssicherheit besteht. Der Beitrag geht einigen ausgewählten aktuellen Fragen des besonderen Artenschutzrechts nach, die gerade auch im Immissionsschutzrecht von großer praktischer Bedeutung sind. Behandelt werden Fragen zum fachlichen Beurteilungsspielraum, den die Rechtsprechung der zuständigen Behörde hier zugesteht, Fragen der Bestandserfassung und Ermittlungstiefe, nach wie vor strittige Detailfragen zu den einzelnen Verbotstatbeständen des § 44 Abs. 1 BNatSchG sowie zur Ausnahmeentscheidung nach § 45 Abs. 7 BNatSchGund Fragen der Einwirkungsmöglichkeiten des besonderen Artenschutzrechts auf den Betrieb bestandskräftig genehmigter Anlagen.

Managementverfahren zur Bekämpfung einer invasiven Wasserpflanzenart
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2016)
Anhand des Großblütigen Heusenkrauts wird die erfolgreiche Bekämpfung einer invasiven Wasserpflanzenart beschrieben, die gemäß der EU Verordnung 1143/2014 zukünftig in Deutschland bekämpft werden muss. Die Erfahrungen werden helfen, zukünftig weitere Vorkommen dieser Art und weiterer invasiven Wasserpflanzenarten in Deutschland erfolgreich bekämpfen zu können.

Neue Märkte – neue Produkte: MoorFutures® eine Investition in Klimaschutz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2015)
Moorwiedervernässung ist preiswerter Klimaschutz. MoorFutures® sind Kohlenstoffzertifikate, deren Verkauf zusätzliche Mittel für Wiedervernässungsprojekte erschließt. Die Weiterentwicklung zu den MoorFutures® Version 2.0 erlaubt die Abbildung weiterer Ökosystemleistungen und der Biodiversität.

Aquatische Schutzgebiete und aquatischer Artenschutz
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2015)
Naturschutz und Wasserrecht sind Materien mit zahlreichen gegenseitigen Bezügen. Gewässer als Lebensräume sind seit jeher schon Gegenstand des Naturschutzrechts. Der Beitrag betrachtet, inwieweit der Schutz auch durch Instrumente des Wasserwirtschaftsrechts erfolgen kann und wie bei Zielkollisionen zu verfahren ist.

Grenzübergreifende Vechte-Region: Zahlungsausgleich für Ökosystemdienstleistungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2014)
Kosten und Nutzen von Auenrenaturierung sind nicht immer gleichmäßig verteilt. In der deutsch-niederländischen Vechte-Region haben die lokalen Akteure die Grenzen aufgezeigt, die mit einem Ansatz für einen finanziellen Ausgleich zwischen den Kosten und Nutzen von Ökosystemdienstleistungen verbunden sind.

Username:

Password:

 Keep me signed in

Forgot your password?